'Frohen Baba Marta Tag!'

Author(s): Растителна защита
Date: 01.03.2023      1061

Großmutter März hatte es eilig und band einem Mädchen, einem Jungen und einem kleinen Bäumchen Martenizki an!

Mit Wünschen für gute Gesundheit, viel Glück, Erfolg und Frühlingsstimmung das ganze Jahr über!

Der Brauch am 1. März und das Schmücken mit Martenizki markiert den Übergang zwischen Winter und Frühling und reicht bis in die vorchristliche Zeit zurück. Man glaubt, dass die aus weißem und rotem Zwirn gedrehten Martenizki vor verschiedenen Gefahren schützen und den Beginn der neuen landwirtschaftlichen und astronomischen Jahreszeit ankündigen. Deshalb werden Martenizki auch Tieren und Obstbäumen angehängt. Für Gesundheit und Fülle!

Volksglauben zufolge ist Großmutter März die Schwester von Groß-Sechko (Januar) und Klein-Sechko (Februar). Deshalb wechselt ihre Laune ständig – mal sanft und freundlich, mal rau und zornig. Daher ist das Wetter im März so unbeständig – mal warm, mal eiskalt.
 
Martenizki werden abgenommen, wenn man einen Storch oder eine Schwalbe sieht, und an einen blühenden Baum gebunden, oder man legte sie früher unter einen Stein. Nach einiger Zeit (am nächsten Tag oder nach neun Tagen) hob man den Stein an, und wenn sich darunter Ameisen befanden, glaubte man, dass im Jahr viele Lämmer geboren würden; fand man einen Käfer oder einen Wurm, bedeutete das, dass sich die Kälber vermehren würden. In einigen Regionen warfen ältere Menschen die Martenizki in den Fluss, „damit alles Unglück mit dem Wasser davonfließt“.

Auch heute noch glauben die Menschen, dass sie, wenn sie sich einen bestimmten Tag im Monat März widmen, daran ablesen können, was für ein Jahr ihnen bevorsteht.
Interessant zu wissen ist, dass der Brauch, sich mit einem weißen und roten Faden zu schmücken, nicht nur in Bulgarien verbreitet ist. Im Jahr 2017 wurde er als gemeinsame Nominierung von Bulgarien, Rumänien, Moldau und Nordmazedonien in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen.