Minister Bozukov: Direktzahlungen sind ein wesentliches Instrument, das weiterhin angewendet werden muss

Author(s): Растителна защита
Date: 09.03.2017      3008

Auf einer Sitzung der Landwirtschaftsminister in Brüssel erklärte der Minister für Landwirtschaft und Ernährung, Prof. Dr. Hristo Bozukov, dass er Doppelstandards bei der Warenproduktion in der EU entschieden ablehnt. In Bezug auf die Gemeinsame Agrarpolitik befürwortet Bulgarien ebenfalls die Fortsetzung der Direktzahlungen in der nächsten Programmplanungsperiode.

 

Auf der Sitzung des Rates für Landwirtschaft und Fischerei der Europäischen Union am 6. März in Brüssel, Belgien, diskutierten die Landwirtschaftsminister über die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik, berichtet die Landwirtschaftsverwaltung. Der Minister für Landwirtschaft und Ernährung, Prof. Dr. Hristo Bozukov, erklärte, dass für Bulgarien Direktzahlungen ein wesentliches Instrument seien, das seine Wirksamkeit unter Beweis gestellt habe und weiterhin angewendet werden müsse. Diese Art der Unterstützung trägt zur Stabilisierung der Einkommen der Landwirte bei, und ihre Fortsetzung nach 2020 wird eine zusätzliche Garantie für die Verwirklichung eines flexiblen, wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Agrarsektors in der EU sein. Für Bulgarien ist die produktionsgebundene Unterstützung äußerst wichtig, da sie es ermöglicht, spezifische regionale Probleme anzugehen, zur Herstellung sicherer und hochwertiger Produkte beiträgt, zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zum Verbleib der Bevölkerung in ländlichen Gebieten.

Auf der Sitzung wurde auch das Thema unlauterer Handelspraktiken in der EU-Lebensmittelversorgungskette erörtert. Der Minister betonte, dass diese Praktiken nur durch einen gemeinsamen Rechtsrahmen zu ihrer Eindämmung gestoppt werden können, der einen Kontrollmechanismus auf europäischer Ebene umfasst und einen fairen Handel mit Lebensmitteln gewährleistet, deren Qualität nur für eine bestimmte Marke spezifisch ist. Dies bedeutet, dass alle auf dem Europäischen Binnenmarkt angebotenen Lebensmittelprodukte identischen Qualitäts- und Sicherheitsstandards entsprechen müssen, die für den Verbraucher erkennbar sind.

Die Verwendung billigerer Rohstoffe und ein unterschiedliches Verhältnis der verwendeten Zutaten, während gleichzeitig die hergestellten Lebensmittel zu Preisen angeboten werden, die denen hochwertiger Produkte entsprechen, ist ein klarer Missbrauch des Verbrauchervertrauens in eine bestimmte Marke, betonte Minister Bozukov weiter.