Stadt Bienenmuseum
Author(s): Растителна защита
Date: 07.12.2016
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Der Verein "Bio City Sofia" hat in Sofia – neben der U-Bahn-Station "G. M. Dimitrov" – ein "Bienenmuseum" eröffnet. Es wird wissenschaftliche Treffen von Imkern und Beobachtungen von Versuchsvölkern beherbergen. Das Museum wird ab Februar ganzjährig geöffnet sein und dann für die Öffentlichkeit kostenlos zugänglich sein.
Ein kleines Bienenmuseum hat in Sofia eröffnet. Es ist das erste in Bulgarien in einer städtischen Umgebung und zielt darauf ab, das allgemeine Bewusstsein und Wissen über Bienen und ihre Rolle zu fördern – nicht nur für die Erhaltung der Biodiversität in der Großstadt, sondern auch für das Wechselspiel zwischen menschlicher Aktivität und dem drastischen Rückgang der Bienen auf globaler Ebene.
Die Struktur hat die Form einer Wabe, ist aus Lehm gebaut und hat ein grünes Dach, auf dem im Frühling Blumen für die Bienen wachsen werden.
Das Museum wird ab Februar ganzjährig geöffnet sein und dann für die Öffentlichkeit kostenlos zugänglich sein. Es wird wissenschaftliche Treffen von Imkern und Beobachtungen der Versuchsvölker beherbergen. In dem kleinen Haus befindet sich ein speziell konstruierter Bienenstock mit einem zusätzlichen Fenster, durch das alle Besucher das Leben der Bienen beobachten können. Es gibt auch eine umfangreiche Sammlung von fotografischem und informativem Material zu diesem Thema.
Laut einem der Gründer des Vereins "Bio City Sofia" haben auch Bienen ihren Platz in der Stadt. "Tatsächlich wird in Sofia Honig produziert, und man sollte wissen, dass Stadt-Honig reiner ist als der außerhalb der Stadt. Der Grund dafür ist der weit verbreitete Einsatz von Pestiziden in der konventionellen Landwirtschaft", sagte für Radio Sofia Petar Valchovski, der Vorsitzende des Vereins "Bio City Sofia".
Hinter dem Verein "Bio City Sofia" stehen vier Enthusiasten, die davon überzeugt sind, dass die Prozesse der Urbanisierung die Menschen von ihrer natürlichen Umwelt entfremden. Gleichzeitig weiß der moderne Mensch nicht, welche Rolle die Biodiversität spielt und wie sie für zukünftige Generationen erhalten werden kann. Der urbane Lebensstil beinhaltet auch die Erzeugung einer riesigen Menge an Abfall und die Umweltverschmutzung durch Pestizide, die oft zu einer Verringerung der Bienenpopulation führen. Daher versucht der Verein durch Projekte wie das "Bienenmuseum in der Stadt", einen kleinen Schritt zur Veränderung der aktuellen Situation zu gehen und die Menschen zu inspirieren, einen alternativen und umweltfreundlichen Lebensstil aufzubauen.
