Kurze Lieferketten
Author(s): Растителна защита
Date: 19.02.2016
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Eine Konferenz zum Thema Bauernkost – Wie man den Weg vom Erzeuger zum Verbraucher verkürzt findet heute, am 19. Februar 2016, in Sofia im Hotel "Balkan" statt.
Die regionale Produktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse gewinnt in den letzten Jahren als Teil des europäischen Trends hin zur Entwicklung umweltfreundlicher und nachhaltiger Landwirtschaft zunehmend an Beliebtheit. Gleichzeitig verstärkt ihre Nischenmarktausrichtung nach dem Modell "Shopping with a cause" die Verbrauchernachfrage und entsprechend das Angebot der Landwirte. Parallel zu diesen Trends gab es einen Boom im Online-Handel mit verschiedenen Waren, einschließlich landwirtschaftlicher Produkte und Lebensmittel. Welche bestehenden und funktionierenden Modelle für die direkte Verbindung gibt es? Welche Fördermittel stehen für die sogenannten "kurzen Lebensmittelversorgungsketten" im Rahmen des Programms für die Entwicklung des ländlichen Raums 2014–2020 zur Verfügung? Diese und andere Fragen werden heute auf der Konferenz über Bauernkost diskutiert. Die Veranstaltung ist Teil des Projekts CAP for CAP (Creating Amazing Publicity for Common Agricultural Policy – Förderung der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union), das von "Economedia" mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union durchgeführt wird. Die Konferenz umfasst:
Bauernmärkte und Lebensmittel
Ralitsa Kasimova und Nikolay Genov erklären heute das Modell, nach dem der Verband "Hrankoop Sofia", der einige der größten Bauernmärkte in Sofia und im Land organisiert, arbeitet. Miroslava Dikova von der Bulgarischen Gesellschaft für Vogelschutz hat die Aufgabe, den Teilnehmern zu präsentieren, wie der Bauernmarkt in Borovo, Sofia, funktioniert. Was ist das Konzept der "Bauernkost", wie sind diese Art von Märkten organisiert und wer ist für sie verantwortlich?
Gesetzgebung
"Kurze Lebensmittelversorgungsketten sind für die lokale Wirtschaft von außerordentlich großer Bedeutung", erklärte Ivaylo Popov vom Ökologischen Verband "Za Zemiata" (Für die Erde), berichtete Fermer.bg. Vertreter des Ministeriums für Landwirtschaft und Ernährung werden über die bestehende Gesetzgebung, Gesetzentwürfe und EU-Fördermittel für kurze Versorgungsketten sprechen. Auch Daten von TNS BBSS über die Einstellung zu Bauernkost bei bulgarischen und europäischen Verbrauchern werden vorgestellt. Borislav Sandov von der Stiftung für Umwelt und Landwirtschaft wird die Einführung der "solidarischen Landwirtschaft" auf europäischer Ebene erläutern.
Online-Verkauf
Das Panel zum Online-Verkauf von Bauernkost präsentiert "Gradinaria" – die in letzter Zeit beliebte Plattform für Kontakte zwischen Erzeugern und Großhändlern von Obst und Gemüse. Die Plattform wird von Mariana Miltenova vom Nationalen Verband der Gärtner vorgestellt. Emil Vuchkov und Miroslava Tsolova von "My Farm" Ltd. sprechen zum Thema "Lebensmittel online kaufen – warum wir (nicht) Angst haben sollten". Und Rossi Mitova, Geschäftsführerin und Mitbegründerin von farmhopping.com, spricht über die Förderung von Bauernkost mithilfe von Crowdsourcing.
