Grüne Städte Europas
Author(s): Растителна защита
Date: 26.12.2024
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Verstädterung und Klimawandel erfordern neue Lösungen zur Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität in Städten. Es ist bekannt, dass öffentliche Grünflächen einen positiven Effekt auf die Biodiversität, das Klima, das Wohlbefinden und die Luftqualität haben. Diese Wirkung sorgt dafür, dass Städte zu immer besseren Orten zum Leben und Arbeiten werden.
In diesem Jahr wurde der Preis „Grüne Städte Europas“ erneut an das innovativste und grünste Projekt in Europa verliehen. Der Preis ist eine Initiative des Europäischen Baumschulverbands (ENA) und seiner Kampagne „Grüne Städte Europas“, die erfolgreiche und innovative Grüninfrastrukturprojekte auszeichnet. Zehn europäische Länder nahmen am internationalen Wettbewerb teil, darunter Belgien, Bulgarien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Italien, die Niederlande, Polen und Schweden. Die Jury wählte die Projekte aus Frankreich, Italien und Polen als die besten aus.

Foto – Projekt Frankreich: ©Laurence Danniere
Das endgültige Ranking der Projekte und somit der Gewinner des Internationalen Green Cities Award 2024 wird am 29. Januar 2025 während einer offiziellen Zeremonie auf der IPM in Essen bekannt gegeben. Diese internationale Fachmesse für den Zierpflanzenbau bietet Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen und Fachleuten der Branche eine Plattform, um die neuesten Innovationen in der Begrünung und grünen Stadtinfrastruktur zu präsentieren und zu diskutieren. Sie bietet auch die Gelegenheit, sich mit ähnlichen internationalen Grünprojekten vertraut zu machen.

Chengene Skele, der Fischereihafen oder einfach Chengeneto – dies ist eine kleine Siedlung 15 km südlich von Burgas, die bis heute die Fischereitraditionen bewahrt. Der Name der Bucht stammt von der Siedlung Chingane iskelesi (auch Cingene Skela), die bereits zu osmanischen Zeiten an diesem Ort lag. Nach 1972 wurden die Boote der örtlichen Fischer aufgrund der Erweiterung des Hafens von Burgas hierher verlegt.
Die zehn nationalen Projekte, die am Wettbewerb teilnehmen, sind: Belgien (Genk Urban Forest), Bulgarien (Chengene Skele), Dänemark (Karens Minde Axis), Frankreich (Les Jardins du Pré Gaudry), Deutschland (Grüner Bunker St. Pauli), Ungarn (Komplexe touristische Entwicklung des Zalakaros Resorts), Italien (Parco della Pace), die Niederlande (Klimaresiliente Stadtviertel), Polen (Begrünung des Nowy Rynek Platzes) und Schweden (Grönare Möllan / Greener Möllevången).

Foto Projekt – Italien: ©Nicola Ughi
Die eingereichten Projekte wurden von einer unabhängigen Jury bewertet, die sich aus Experten jedes teilnehmenden Landes zusammensetzte. Die Jury-Mitglieder beurteilten die Projekte nach mehreren Kriterien, wie z.B.: Gesamtbegrünung und Design; Auswirkungen auf Klima, Umwelt und wirtschaftliche Faktoren; Recycling und Wiederverwendung von Materialien; Innovationsgrad und Übertragbarkeit.
Die teilnehmenden Projekte reichten von innovativer Begrünung städtischer Viertel bis hin zu interessanten Initiativen im Zusammenhang mit Biodiversität.

Foto Projekt – Polen: ©Filip Jędrzak
Der Preis „Grüne Städte Europas“ unterstreicht die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Ländern und die kollektive Kraft von Grünflächen, um Städte nachhaltiger und lebenswerter zu machen. Alle in diesem Jahr vorgestellten Projekte dienen als Inspiration für andere Städte in Europa und darüber hinaus, ihre eigenen grünen Initiativen weiterzuentwickeln.
Weitere Informationen zum Internationalen Green Cities Award 2024 und zur IPM in Essen finden Sie unter https://award.thegreencities.eu/ und https://www.ipm-essen.de/world-trade-fair/.
„Grüne Städte für ein nachhaltiges Europa“ ist eine Plattform, die vom Europäischen Baumschulverband ENA und den Organisationen der Zierbaumschulen in England, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Dänemark, Frankreich und den Niederlanden geschaffen wurde.
Die Plattform fördert die Begrünung öffentlicher Räume, indem sie innovative Ideen und Informationen auf der Grundlage wissenschaftlicher Forschung und technischer Expertise präsentiert. Ihre Aktivitäten konzentrieren sich auf die Themen Gesundheit, Klima, Wirtschaft, Biodiversität und sozialer Zusammenhalt.
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