Lieferungen von Paprika erfüllen meist nicht die Einfuhrbestimmungen von Bulgarien und der EU.
Author(s): БАБХ, Българска агенция по безопасност на храните
Date: 09.08.2021
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Seit Beginn dieses Jahres bis heute wurden bei Kontrollen der Bulgarischen Lebensmittelsicherheitsagentur (BLSA) nahezu 407 Tonnen Paprika aufgrund von im Labor festgestellten überhöhten Pestizidrückständen vom Verkauf zurückgezogen. Alle Lebensmittel, bei denen die Inspektoren der Direktion „Grenzkontrolle“ Verstöße festgestellt haben, wurden nicht auf das Hoheitsgebiet des Landes und der EU zugelassen. Gemäß den EU-Verordnungen und der Gesetzgebung der Republik Bulgarien wurden die Produkte zur Vernichtung bestimmt oder in das Ursprungsland zurückgeschickt.
Seit Beginn des Jahres 2021 hat die Bulgarische Lebensmittelsicherheitsagentur (BLSA) 1.546 Tonnen Lebensmittel aus Drittländern, die nicht den gesetzlichen Vorschriften entsprechen, nicht für die Märkte in Bulgarien und der EU zugelassen.
Die Mengen wurden im ersten Halbjahr 2021 zurückgehalten. Zum Vergleich: Die an den Grenzen im gesamten Jahr 2020 beschlagnahmten Lebensmittel beliefen sich auf 2.100 Tonnen.
Bei Lebensmitteln nicht-tierischen Ursprungs erfüllen Sendungen von Paprika am häufigsten nicht die Anforderungen. Seit Beginn dieses Jahres bis heute wurden nahezu 407 Tonnen gestoppt, weil im Labor überhöhte Pestizidrückstände festgestellt wurden.
Zu den anderen am häufigsten beanstandeten Waren bei der Grenzkontrolle von Lebensmitteln tierischen Ursprungs zählen zusammengesetzte Erzeugnisse (Lebensmittel für den menschlichen Verzehr, die sowohl Erzeugnisse tierischen als auch pflanzlichen Ursprungs enthalten, wobei die Verarbeitung des Primärerzeugnisses ein integraler Bestandteil der Herstellung des Endprodukts ist; z.B. Instant-Suppen) – 23 Tonnen und 400 kg. Der Grund sind unbefriedigende Dokumentenprüfungen (fehlende oder nicht gesetzeskonforme Begleitdokumente). In derselben Lebensmittelkategorie melden die Inspektoren mehr als 23 Tonnen beschlagnahmte Lamm-Innereien (z.B. Schlachtnebenerzeugnisse) sowie mehr als 20 Tonnen Milcherzeugnisse.
Alle Lebensmittel, bei denen die Inspektoren der Direktion „Grenzkontrolle“ Verstöße festgestellt haben, wurden nicht auf das Hoheitsgebiet des Landes und der EU zugelassen. Gemäß den EU-Verordnungen und der Gesetzgebung der Republik Bulgarien wurden die Produkte zur Vernichtung bestimmt oder in das Ursprungsland zurückgeschickt.
Die beschlagnahmten Lebensmittel, die über das Schnellwarnsystem für Lebensmittel und Futtermittel (RASFF) zu melden waren, wurden umgehend gemeldet.
Nach Angaben der BLSA
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