Erntekampagne 2021
Author(s): Растителна защита
Date: 06.07.2021
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Die Erntekampagne 2021 begann am 1. Juli in der Region der Provinz Pleven. Sie wurde offiziell vom Nationalen Verband der Getreideerzeuger (NVGE) eröffnet, der im Rahmen des europäischen Projekts „Friedensbrot“ den traditionellen ersten Schnitt von Roggen durchführte.
Der Nationale Verband der Getreideerzeuger (NVGE) startete die Erntekampagne 2021 am 1. Juli 2021 in Slavyanovo, Provinz Pleven. Die Eröffnung der Erntekampagne war auch Teil des internationalen Projekts „Friedensbrot“, an dem Bulgarien traditionell seit der Einführung dieser europäischen Initiative teilnimmt.
Zu den Gästen der Veranstaltung gehörten der Minister für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten Prof. Dr. Hristo Bozukov, die Direktorin des Ministeriums für Landwirtschaft, Regionaldirektion Pleven, Frau Nora Stoeva, sowie Mitglieder und Freunde des Nationalen Verbands der Getreideerzeuger.
Der Landwirtschaftsminister Prof. Hristo Bozukov teilte mit, dass nach Angaben der Agrarverwaltung im Land eine sehr gute Getreideernte erwartet wird. Der Vorsitzende des NVGE, Kostadin Kostadinov, betonte, dass die Arbeit der Getreideerzeuger verantwortungsvoll sei, da sie die Getreidebilanz des Landes sicherstellten.
Die Erzeuger von PeaceBread Roggen 2021 waren zwei junge und ehrgeizige Landwirte aus der Regionalorganisation des NVGE in der Provinz Pleven – Herr Kuncho Kunchev und Herr Dimitar Nenov.
Friedensbrot
Das Projekt „Friedensbrot“ ist eine europäische Initiative, an der zwölf Länder aus Mittel- und Osteuropa teilnehmen, darunter Bulgarien. Zum ersten Mal wurde 2012 Roggen, der vom Feld um die Kapelle der Versöhnung in Berlin geerntet wurde – dem Ort des ehemaligen „Todesstreifens“ der Berliner Mauer, an jedes teilnehmende Land geschickt.
Seit 2013 werden die Roggensamen vom Feld um die Kapelle der Versöhnung in Berlin an symbolischen und historisch bedeutsamen Orten der Wende in den Ländern Mittel- und Südosteuropas, die nach 1989 der Europäischen Union beigetreten sind, angebaut.
Im Jahr 2014, als 25 Jahre seit dem Fall der Berliner Mauer begangen wurden, wurde erstmals ein symbolischer Teil der Roggenernten aus den am Projekt teilnehmenden Ländern nach Berlin geschickt. Dieser „Jubiläumsroggen“ wurde mit dem in Berlin geernteten Roggen vermischt, gemahlen und zu einem gemeinsamen europäischen „Friedensbrot“ verbacken.
Die Konferenz „Frieden und Landwirtschaft“ am 30. September 2014 am Seddiner See, Brandenburg, die Zeremonie „In Frieden säen und ernten“ und die Feierlichkeiten zu Ehren des „Europäischen Friedensbrots“ in Berlin am 1. Oktober 2014 markierten den Beginn der jährlichen Treffen der Partnerländer. Zu diesem Zweck wurden ein gemeinsames europäisches Netzwerk PeaceBread und das Forum „Frieden und Landwirtschaft“ gegründet.
Das Projekt „Friedensbrot“ wird mit Unterstützung der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft Deutschlands, Julia Klöckner, und der Landwirtschaftsministerien der teilnehmenden Länder organisiert. Neben Deutschland nehmen 11 weitere EU-Mitgliedstaaten aus Mittel- und Südosteuropa daran teil: Bulgarien, Estland, Litauen, Lettland, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und Kroatien.
Der NVGE ist seit Beginn des Projekts der offizielle Partner für Bulgarien. Jedes Jahr übernimmt ein Vertreter des Getreideerzeugerverbands aus einer anderen Region des Landes den Anbau des Roggens.
Weitere jährliche Konferenzen dieses Forums fanden 2015 in Posen (Polen), 2016 in Szarvas (Ungarn), 2017 in Warna (Bulgarien), 2018 in Sangaste (Estland) und Koni (Lettland) und 2019 in Vilnius (Litauen) statt. Nach einer Unterbrechung im Zusammenhang mit der Coronakrise im letzten Jahr ist die siebte Jahreskonferenz digital für den 7. September 2021 geplant.
* Fotos: NVGE
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