Was können Sie in der neuen Ausgabe der Zeitschrift "Pflanzenschutz" lesen?
Author(s): Растителна защита
Date: 19.06.2019
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Sehen Sie, welche aktuellen Themen diese Ausgabe behandelt.
In der Juni-Ausgabe des Magazins „Pflanzenschutz“ liegt der Schwerpunkt auf nicht-chemischen Methoden und Mitteln gegen Schädlinge im Gemüsebau. Es ist seit langem bekannt, dass Gemüse von einer saisonalen zu einer ganzjährig verfügbaren Ware auf dem Markt geworden ist, was eine intensive Produktion zur Deckung der kontinuierlichen Nachfrage erforderlich macht. Als Folge des gestiegenen Bedarfs an Überproduktion entstehen Bedingungen für die Anreicherung von Schädlingen und pathogenen Mikroorganismen im Boden, und aus diesem Grund nimmt die Anzahl der Behandlungen mit chemischen Pflanzenschutzmitteln zu. Infolgedessen werden die Erzeugnisse und die Umwelt kontaminiert und es entsteht ein Risiko für die menschliche Gesundheit.
Die globalen Trends in der Landwirtschaft wenden sich verschiedenen Alternativen zur konventionellen Produktion zu, die den Pestizideinsatz reduzieren und sichere Gemüseerzeugnisse gewährleisten. So sind seit 2014 durch eine EU-Richtlinie integrierte Produktionssysteme und die ökologische Methode zur Bekämpfung von Krankheiten und Schädlingen bei Gemüse eine verbindliche Anforderung für den europäischen Markt geworden.
Im modernen Pflanzenschutz werden neue Pestizide auf Basis von Pflanzenextrakten – Phytopestizide – eingeführt, die abwehrende und toxische Wirkungen auf Schädlinge haben. Europa gehört zu den führenden Regionen in der Produktion und Anwendung von Bioagentien, die zunehmend in den Pflanzenbau Einzug halten. Die Anerkennung der wichtigen Rolle von Schädlingen in Agrobiözönosen und die Verringerung des Strebens nach maximalem Ertrag in den letzten Jahren haben neue Horizonte für die Entwicklung der globalen Pflanzenschutzwissenschaft eröffnet. Immer mehr Wert wird auf Mineralsalze, ätherische Öle, Pflanzenextrakte, biologische Mittel – mikro- und makroskopische (Bioagentien), Komposte, resistente Sorten, agrotechnische Maßnahmen, Deckfrüchte, Solarisation und Biofumigation gelegt, um die Kontamination von Umwelt und Gemüseerzeugnissen mit Pestizidrückständen zu verringern und die Resistenzbildung von Schädlingen durch den häufigen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu begrenzen.
Das Problem in der modernen Gemüseproduktion, das mit der begrenzten Nutzung umweltfreundlicher Pflanzenschutzmittel zusammenhängt, ist weitgehend auf unzureichende Kenntnisse und mangelndes Bewusstsein für alternative Methoden zurückzuführen; auf die begrenzte Auswahl an zugelassenen biologischen Pflanzenschutzmitteln auf dem Markt und die immer noch nicht anerkannte Rolle der Biodiversität als entscheidender Faktor für den phytosanitären Status der Kulturen.
Viel Spaß beim Lesen!
Hier ist, was wir sonst noch in dieser Ausgabe präsentieren:
Schwerpunktthema
S. Misheva – Nicht-chemische Methoden und Mittel gegen Schädlinge im Gemüsebau
V. Yankova, D. Markova – Bioinsekizide gegen Schädlinge im Gemüsebau
G. Neshev – Eine Alternative zur Chemie gegen bodenbürtige Krankheitserreger in Gewächshäusern
V. Kharizanova – Bioagentien – natürliche Feinde von Schädlingen
D. Markova et al. – Veredelung von Gurken – eine Möglichkeit, die Resistenz gegen bodenbürtige Krankheitserreger und Nematoden zu erhöhen
M. Naydenov – Multifunktionale Unterstützung für Kulturen
Anti-Stress
A. Vasilev–Wohltuende Wirkungen von Biostimulanzien zur Erhöhung der Pflanzentoleranz gegenüber Trockenheit
Quarantäne
I. Ivanova – Phytophthora ramorum – wie erkennt man sie?
Ampel
*** – Agropal empfiehlt: Schema zum Schutz von Tomaten und Auberginen vor Schädlingen
Veranstaltungen
*** – Bei der Bayer Agro Arena 2019: Eine neue Portion Agrarchemikalien und Genetik für Wachstum und Widerstandsfähigkeit
*** – Saathaus „Sadovo“: Wir arbeiten auf hohem Niveau!
Schule für Fachleute
P. Abrasheva – Virale und virusähnliche Krankheiten bei Reben
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