Windhalm - Apera spica venti (L.) P.
Author(s): Растителна защита
Date: 13.11.2018
4068
Die Halme sind dünn und glatt, aufrecht und seltener gekniet-aufsteigend, mit einer Höhe von 50–120 cm. Aus einem Horst gehen 4–10 Halme hervor. Die Blätter sind 2–5 cm breit, gefurcht und entlang der Ränder rau. Die Blattscheide ist tief gespalten, glatt, mit einem Blatthäutchen und ohne Öhrchen. Der Blütenstand ist eine Rispe. Die Ährchen sind einblütig, klein, grün oder in unterschiedlichem Maße violett gefärbt. Die Spelzen sind lanzettlich, wobei die untere kürzer ist als die obere. Die untere Deckspelze ist etwas kürzer als die Spelzen. Zu ihrem oberen Teil hin ist sie bewimpert-behaart, mit einer Granne. Die Frucht ist eine Karyopse, fest von den Deckspelzen umschlossen, die strohgelb mit einem violetten Schimmer sind. Das Korn ist oval, länglich und zugespitzt.
Es vermehrt sich durch Samen, die im Boden bei einer Temperatur von 10–120C in einer Tiefe von 2–5 cm keimen. Es blüht und fruchtet von Juni bis September. Eine einzelne Pflanze bildet durchschnittlich 9.600 (bis zu 84.000) Samen. Es entwickelt sich auf feuchten Böden und verträgt nur milde Trockenheit.
Windgras befällt Winter- und Sommergetreide mit geschlossenem Bestand, Reihenkulturen, Flachs, Luzerne, Klee und Gräsermischungen. Es entwickelt sich auf grauen, braunen und zimtfarbenen Waldböden.
In unserem Land ist dieses Unkraut in den Vorgebirgs- und Berggebieten bis zu 1.600 m über dem Meeresspiegel verbreitet. Mit zunehmender Höhe nimmt auch die Dichte der Art zu und der Habitus der Pflanzen ändert sich, d.h. sie werden höher, mit einer größeren Anzahl von Trieben und viel größeren Rispen.
Es wird als Futterpflanze genutzt.
