Acker-Fuchsschwanzgras - Alopecurus myosuroides Huds.
Author(s): Растителна защита
Date: 13.11.2018
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Die Halme sind aufrecht und seltener niederliegend, einzeln oder mit 3–10 Trieben, mit einer Höhe von 50–90 cm. Die Blätter sind flach, lanzettlich, mit einer gestreiften und unbehaarten Spreite. Die Blattscheide ist von der Basis aufwärts leicht rau und bei den oberen Blättern leicht geschwollen. Das Blatthäutchen ist dünn und gezähnt, ohne Öhrchen. Der Blütenstand ist eine schmale und zylindrische, hellgrüne Scheinähre, an der Spitze zugespitzt, mit 1–2 Ährchen. Die Ährchen sind einblütig, länglich-elliptisch, hellgrün bis purpurfarben. Die Spelzen sind ein oder zwei, mindestens bis zur Mitte verwachsen, mit sehr kurzen silberweißen Wimpern nur entlang ihrer zentralen dorsalen Kante, und die untere Deckspelze trägt eine lange Granne an ihrer Basis. Das Korn ist abgeflacht, länglich-eiförmig, zitronengelb. Keimlinge: Das erste Blatt variiert in der Länge und ist an der Spitze zugespitzt, das zweite ist kürzer. Das Coleoptil ist an der Basis hellrosa und zur Spitze hin weiß.
Es vermehrt sich durch Samen, die im März–April bei einer Temperatur von 10–120C keimen. Die gebildeten Pflanzen schossen gleichzeitig mit der Kulturpflanze. Es bestockt sich schwach. In lückigen Beständen zeigt es eine stärkere Bestockung – bis zu 10–12 Trieben pro Horst. Es blüht und fruchtet von Mai bis Juli. Eine Pflanze produziert durchschnittlich 620 (bis zu 9300) Samen. Sie werden im Boden verbreitet, und ein Teil davon verbleibt im Saatgut. Die Art ist wärmeliebend. Sie bildet neotenische Pflanzen. Sie übersteht Frühjahrsdürren oder Bodenverkrustungen nach starken Frühlingsniederschlägen.
Der Acker-Fuchsschwanz verunreinigt Wintergetreide in geschlossenen Beständen, Reihenkulturen, sehr stark alte Luzernebestände, Klee, Esparsette, Grasmischungen, Weinberge und Obstplantagen. Er entwickelt sich auf allen Bodentypen. In unserem Land ist er in den Niederungen und bis zu 600 m über dem Meeresspiegel verbreitet.
Er wird als Futterpflanze genutzt, insbesondere in den südlichen Regionen des Landes, wo er ein Bestandteil natürlicher Kleewiesen ist.
