Orientalischer Fruchtwickler (Grapholitha Cydia molesta)
Author(s): Растителна защита
Date: 20.06.2018
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Im Juli fliegen die Falter der zweiten Generation des Schädlings und legen Eier. Die Raupen der dritten Generation schädigen hauptsächlich die Früchte. Die Raupe bohrt sich seitlich ein, an den Berührungspunkten zwischen den Früchten oder in der Nähe des Stiels. Oft wird Gummosis beobachtet. Die beschädigten Früchte verformen sich oder faulen. Sie zeigen Anzeichen vorzeitiger Reifung und fallen ab.
Die Raupen des Pfirsichwicklers werden von einer großen Anzahl von Parasitoiden befallen. Von größter Bedeutung ist die Brackwespe Ascogaster quadridentatus Wesm.
Strategie zur Schädlingsbekämpfung:
Eine strenge Quarantänekontrolle ist erforderlich, um die Ausbreitung des Pfirsichwicklers einzudämmen, indem jährliche Kontrollen in Obstplantagen zur rechtzeitigen Erkennung durchgeführt werden. Der Beginn des Fluges und seine Dynamik beim Pfirsichwickler werden mittels Pheromonfallen bestimmt.
Die chemische Bekämpfung wird bei der ESW:
-während der Vegetationsperiode – 10-15 Falter pro Falle pro Woche;
-jungen Plantagen – 2-3% von der Raupe befallene Triebe;
-tragenden Plantagen - 5% geschädigte Triebe oder 2-4% von der Raupe befallene Früchte.
Zugelassene Pflanzenschutzmittel:
avant 150 EC - 33,3 ml/da; vaztak nov 100 EC – 0,0125%; deca EC / desha EC/dena EC - 50 – 70 ml/da; decis 2,5 EC – 0,04%; dimilin 25 WP - 0,04%; dursban 4 EC - 150-200 ml/da; eforia 045 ZC - 150 ml/da; karate express WG /ninja /forza - 100-120 g/da; coragen 20 SC - 16 – 30 ml/da; luzindo 40 WG - 0,025 kg/da; madex twin - 10 ml/da; meteor - 90 ml/100 l Wasser; runner 240 SC – 0,03%; rapax SBS europa - 100-200 ml/da; sumi alpha 5 EC/sumicidin 5 EC – 0,02%.

