Im Gemüsegarten im Mai

Author(s): проф. д-р Стойка Машева, ИЗК "Марица" Пловдив; гл.ас. д-р Дима Маркова; проф. д-р Винелина Янкова, ИЗК “Марица” в Пловдив
Date: 16.05.2018      4418

Pflanzenschutzmaßnahmen im Gemüsegarten im Mai

 

  • Auswahl gut belüfteter Flächen für den Anbau;
  • Regelmäßige Herbst-, Vor- und Zwischenreihen-Bodenbearbeitung führt durch mechanische Zerstörung eines Großteils der Puppen im Boden zu einer deutlichen Reduzierung der Schädlingsdichte;
  • Einführung von Fruchtfolgen, die Kulturen außerhalb der Familie der Solanaceae umfassen. Sehr gute Vorfruchte sind Getreide- und Körnerleguminosen;
  • Räumliche Isolierung. Werden Kulturen mit gemeinsamen Schädlingen auf benachbarten Parzellen angebaut, besteht die Gefahr der Übertragung von einer Kultur auf die andere. Dies ist besonders wichtig für Vektoren von Virus- und anderen Krankheiten (Thripse, Blattläuse, die Zikade H. obsoletus);
  • Einhaltung der optimalsten Saat- und Pflanztermine. Früh gepflanzte Kulturen sichern höhere Erträge auch bei starkem Stolbur-Befall;
  • Nutzung schädlingsfreier Flächen, ermittelt durch Voruntersuchungen (Drahtwürmer, Wurzelgallennematoden etc.);
  • Optimale Pflanzdichte;
  • „Einfassung“ der Kultur mit einem streifenförmigen Bereich frei von Unkrautvegetation;
  • Verwendung gesunder, krankheits- und schädlingsfreier Setzlinge;
  • Auswahl geeigneter Sorten mit Resistenz gegen bestimmte Krankheiten und Wurzelgallennematoden;
  • Verwendung zertifizierten, pathogenfreien Saatguts;
  • Einschränkung der Überkopf-Beregnung;
  • Platzierung blauer und gelber Klebefallen in Gewächshäusern und Anzuchtbereichen;
  • Der Einsatz von Pheromonfallen für die Tomatenminiermotte ist eine zuverlässige Methode zur rechtzeitigen Erkennung der Anwesenheit männlicher Falter und zur Reduzierung der Populationsdichte.
  • Beseitigung von Unkrautvegetation;
  • Aufrechterhaltung eines optimalen Wasser- und Nährstoffregimes. Unter Trockenbedingungen ist der Befall durch Thripse und Spinnmilben höher. Unausgewogene Stickstoffdüngung führt zu verlängerter Vegetation und Schwächung der Pflanzen, wodurch sie anfälliger für Befall durch Blattläuse, Weiße Fliege und bestimmte Krankheiten werden. Bei Düngung mit Phosphor- und Kaliumdüngern wird die Fruchtreife beschleunigt und das Gewebe verhärtet, was für Schädlinge ungünstig ist und sie solche Pflanzen in geringerem Maße befallen und schädigen;
  • Regelmäßige Überwachung der Felder. Diese Maßnahme ist von außerordentlicher Bedeutung für die rechtzeitige Erkennung von Schadorganismen und die effektive Umsetzung von Pflanzenschutzmaßnahmen;
  • Bei Vorliegen kritischer Perioden für das Auftreten von Krankheiten und Schädlingen sollten präventive Behandlungen mit Pflanzenschutzmitteln durchgeführt werden;
  • Sammeln und Vernichten von Pflanzenresten am Ende der Vegetationsperiode.

 

Das System zum Schutz von Tomaten, Paprika und Auberginen vor den gefährlichsten Krankheiten und Schädlingen während der Vegetationsperiode ist in Ausgabe 4/2018 der Zeitschrift „Pflanzenschutz“ veröffentlicht