Die agrometeorologischen Bedingungen sind im März zunehmend dynamisch.
Author(s): Растителна защита
Date: 21.03.2018
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Mitte März lagen die Temperaturen für die Jahreszeit relativ hoch, wobei die Höchstwerte in einigen Gebieten bis zu 25°C erreichten, was die Entwicklungsrate der herbstgesäten Kulturen und der mehrjährigen Plantagen beschleunigte.
Gegen Ende der zweiten Dekade wird bei den Wintergetreidekulturen das Bestockungsstadium im Gange sein. In einigen Lagen der südlichen Regionen werden Weizen und Gerste früher als üblich in das Anfangssstadium des Schossen eintreten.
Bis Ende März werden sich die agrometeorologischen Bedingungen, insbesondere in Nordbulgarien, deutlich ändern. Ein Temperaturrückgang wird erwartet, wobei die durchschnittlichen Tageswerte am Ende des Zeitraums in den meisten Feldgebieten um oder unter dem für die Vegetation von Wintergetreidekulturen erforderlichen biologischen Minimum liegen werden. Zu Beginn der dritten Märzdekade werden negative Temperaturen, Schneefall und die Gefahr zusätzlicher Frostschäden an in ihrer Entwicklung fortgeschrittenen Obstbäumen vorhergesagt.
Die niedrigen Temperaturen Anfang März verursachten in einigen Gebieten Südbulgariens Schäden an Mandel- und Aprikosenbäumen, die vorzeitig in die Stadien der Knospenbildung und Blüte eingetreten waren.
Die ergiebigen Niederschläge in der ersten Märzhälfte, die an einigen Orten in Nordbulgarien und in den Hochfeldern die monatlichen Normen überschritten (Widin - 53 l/m², Wraza - 49 l/m², Montana - 48 l/m², Lom - 57 l/m², Knjascha - 62 l/m², Plewen - 51 l/m², Swischtow - 53 l/m²), erhöhten die Wasserreserven, führten aber zu einer Übernässung der oberen Bodenschichten. Die erwarteten Niederschläge in der nächsten Periode werden die Voraussaat-Bodenbearbeitung der für die Aussaat mit früh- und mittelfrühreifen Frühjahrskulturen vorgesehenen Flächen weiter verzögern. Verzögerungen bei der Sonnenblumenaussaat sind zu erwarten. Der agrotechnische Zeitraum für die Sonnenblumenaussaat in Südbulgarien liegt in der zweiten Märzhälfte.
Quelle: NIMH
