Schutz von Bäumen vor Sonnenbrand und Frostschäden

Author(s): Растителна защита
Date: 05.03.2018      5504

Im Februar und März sollte die Aufmerksamkeit auf den Schutz der Stämme und Hauptgerüstäste vor Sonnenbrand verstärkt werden, da die Sonnenstrahlen zunehmend stärker werden. Dieser Sonnenbrand stellt eine Schädigung der Rinde dar. Zunächst erscheint er als länglicher Streifen mit veränderter Farbe, wird allmählich eingesunken, reißt dann auf und es bildet sich ein Krebs, der das Ergebnis des großen Temperaturunterschieds zwischen der Erwärmung der äußeren und inneren Schichten des Stammes ist. Dieser Unterschied entsteht auch als Folge der starken Temperaturschwankungen während des Tages. Nach wiederholter Einwirkung entwickeln sich zahlreiche Krebsstellen, woraufhin sich die Rinde löst und es bei Kernobstarten zum sogenannten "Rindenschälen" kommt.

Um die Bäume vor den schädlichen Auswirkungen der Sonnenstrahlen im Spätwinter zu schützen, ist es notwendig, die Stämme bereits im Herbst oder während des Winters mit 2,5%iger Kalkbrühe zu spritzen. Diese Behandlung kann im zeitigen Frühjahr wiederholt werden.

Nach einer Erwärmungsphase Ende des Winters wird oft ein Erfrieren der Knospen der Bäume beobachtet. Gefrorene vegetative und Blütenknospen werden schwarz und entwickeln sich nicht; es ist auch möglich, dass die Griffel teilweise erfrieren, da Blütenknospen empfindlicher sind. Kirsche, Pfirsich, Apfel und Birne sind besonders kälteanfällig. Beim Pfirsich betrifft das Erfrieren der Knospen auch den Bereich um sie herum, wo Harz austritt und Geschwülste gebildet werden. Alle erfrorenen Teile müssen zeitnah von den Bäumen entfernt werden, und die Wunden sollten mit ölbasierter Farbe bestrichen werden. Das Weißeln der Bäume hat ebenfalls eine positive Wirkung, um sie vor Schäden durch Spätfröste zu schützen.