'Bulgarische Grüne Woche'

Author(s): Растителна защита
Date: 23.01.2018      3305

Die internationale Ausstellung Grüne Woche“ findet vom 18. bis 28. Januar 2018 zum 83. Mal statt. Die in Berlin gegründete Messe hat einen internationalen Charakter und ihre Aktivitäten konzentrieren sich auf hohe Standards und Qualität in den Bereichen Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau. Im Rahmen der Grünen Woche findet auch das Global Forum for Food and Agriculture statt, auf dem Schlüsselfragen der Agrar- und Ernährungswirtschaft diskutiert werden. Etwa 80 internationale Landwirtschaftsministerien und Produzenten treffen sich jedes Jahr im Herzen Deutschlands, um Themen wie nachwachsende Rohstoffe, ökologischen Landbau, Gartenbau, ländliche Räume und ihre globale Entwicklung zu fördern. In diesem Jahr ist Bulgarien erstmals Partnerland der Grünen Woche, vertreten durch 62 Unternehmen und 12 landwirtschaftliche Erzeuger. Die Messe findet auf dem Messegelände Berlin statt und der bulgarische Pavillon ist (10.2).

Bulgarien – erstmals Partnerland der internationalen Ausstellung „Grüne Woche“

Als Partnerland hatte Bulgarien in diesem Jahr die Ehre, die Eröffnung der Grünen Woche auszurichten. Der Minister für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten, Rumen Porozhanov, eröffnete zusammen mit dem Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt, Michael Müller, dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Phil Hogan, dem EU-Kommissar für Landwirtschaft, Joachim Rukwied, dem Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes, Christian von Boetticher vom Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde und Dr. Christian Göke, dem Vorstandsvorsitzenden der Messe Berlin, den bulgarischen Pavillon und begrüßte die Gäste zu einem der bedeutendsten internationalen Agrartermine zu Jahresbeginn. Während des Rundgangs durch die Stände wies der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt, darauf hin, dass auf der Messe die gesamte vielfältige Palette der Landwirtschaft präsentiert wird, nicht nur in Europa, sondern weltweit. Ebenfalls eröffnet wurde eine Diskussion, die sich im Rahmen des Forums fortsetzen wird, über nachhaltige Betriebsführung, Tierwohl sowie die Perspektiven und Herausforderungen für die neue GAP nach 2020.

„Die 'Grüne Woche 2018' ist für uns ein repräsentatives Beispiel für die Errungenschaften der bulgarischen Landwirtschaft und der Lebensmittelindustrie. Die Landwirtschaft hat einen besonderen Platz im sozioökonomischen Leben Bulgariens. Das Vorhandensein fruchtbarer Böden und sehr gute klimatische und geografische Bedingungen bestimmen die Entwicklung des Sektors, einschließlich des ökologischen Landbaus. Traditionen in der Produktion von Getreide, Gemüse, Obst und Viehzucht sind Schlüsselfaktoren für seine Entwicklung“, erklärte Rumen Porozhanov, Minister für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten, in seiner Eröffnungsrede auf dem Forum. Er betonte, dass Landwirtschaft und verarbeitende Industrie ein erhebliches Potenzial für die Produktion hochwertiger Produkte mit Mehrwert haben, die den vielfältigen und wachsenden Bedürfnissen europäischer Verbraucher und der Weltmärkte entsprechen. Der Handel und Export von Agrarprodukten steigt jährlich um etwa 14 % und macht 17 % des gesamten Volumens des Landes aus. Minister Porozhanov informierte die Anwesenden, dass der bulgarische Weinbau- und Weinproduktionssektor eine lange Geschichte hat, da unser Land in einer der ältesten Weinregionen der Welt liegt. Die wichtigsten Rebsorten, die für die Produktion von Weißwein verwendet werden, sind Traminer, Sauvignon Blanc, Muskateller und andere. Für Rotwein setzen bulgarische Weinproduzenten auf den Geschmack von Sorten wie Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Mavrud, Syrah, Gamza und anderen. Weine aus Bulgarien wurden mit Hunderten von Medaillen internationaler Weinwettbewerbe und -meisterschaften ausgezeichnet und nehmen an internationalen Messen und Foren teil. Es ist kein Zufall, dass bulgarische Weinproduzenten ihre Produkte zunehmend auf dem internationalen Markt anbieten. In den letzten Jahren haben die Weinexporte aus Bulgarien zugenommen und gleichzeitig haben sich neue Märkte für Traubensäfte in Brasilien, Aserbaidschan, Japan, China, Polen, Schweden und Russland eröffnet.

Die günstigen natürlichen, klimatischen und Bodenbedingungen bestimmen die große Vielfalt der landwirtschaftlichen Kulturen in Bulgarien. „Unser Land ist bekannt für seine Traditionen in der Produktion von Getreide, Ölsaaten, Obst, Gemüse, Weinbergen und ätherischen Ölen. Nicht zuletzt sind die aromatischen Heilkräuter von hoher Qualität und in großen Produktionsmengen zu erwähnen. Nach den Zahlen erreichte die Weizenproduktion aus der Ernte 2017 etwa 5,8 Millionen Tonnen, was einer Steigerung von etwa 8 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Ein Anstieg ist auch bei der Produktion von Sonnenblumenöl und Körnermais zu verzeichnen – um 8 % auf 1,8 Millionen Tonnen bzw. um 4 % auf 2,3 Millionen Tonnen“, zitierte Rumen Porozhanov die Statistiken.

Unter dem Motto „Der Duft der Sonne“ werden alle Gäste der Internationalen Grünen Woche in Berlin bis zum 28. Januar in der bulgarischen Ausstellungshalle willkommen geheißen. „Der Duft der Sonne“ ist der Duft der Tausenden von Rosen, die das Symbol unseres Landes sind. Bulgarien ist bekannt für seine majestätischen Berge, das schöne Meer und verlockende, schmackhafte und gesunde Nahrungsmittel“, betonte Minister Porozhanov im Schlussteil seiner Rede.

Der bulgarische Pavillon

62 Unternehmen und 12 landwirtschaftliche Erzeuger repräsentieren Bulgarien auf der Agrarmesse in Berlin. In diesem Jahr werden als Partnerland bulgarische traditionelle Produkte in einem Pavillon mit einer Fläche von 1.640 qm mit über 30 Ständen präsentiert. An der Ausstellung nehmen 62 Unternehmen und 12 landwirtschaftliche Erzeuger sowie Mitglieder verschiedener Verbände und Vereinigungen teil.