Im Wintergemüsegarten
Author(s): Растителна защита
Date: 17.01.2018
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Bereiten Sie die Flächen für die Pflanzung oder Aussaat der frühen, kältetoleranten Gemüsekulturen (Zwiebeln, Knoblauch, Möhren, Erbsen) vor. Säen Sie die Samen für die frühe Freilandproduktion von Tomaten, Paprika und Auberginen. In den südlicheren Regionen ist es ratsam, dies in den letzten zehn Tagen des Januars zu tun, und in den übrigen Regionen – im Februar. Wenn die Frühbeete nicht gut beheizt sind, entfernen Sie an sonnigen Tagen die Matten, ohne die Rahmen anzuheben. Auf diese Weise erwärmt sich die obere Bodenschicht und eine normale Keimung der Samen wird gewährleistet. Unmittelbar nach dem Auflaufen, unabhängig vom Wetter, lüften Sie täglich und halten Sie für einen Zeitraum von 10–12 Tagen eine niedrigere Temperatur (14–15 Grad) in den Frühbeeten. Dies verlangsamt das Stängelwachstum und die Sämlinge entwickeln ein besseres Wurzelsystem.
Mitte Februar säen Sie die Samen von Kopfkohl und Salat für die Anzucht von Setzlingen für die frühe Freilandproduktion.
Bei günstigem Wetter in den letzten zehn Tagen des Februars pflanzen Sie Schalotten zur Gewinnung von Zwiebeln und Samen für die Schalottenproduktion. In diesem Zeitraum pflanzen Sie auch den Frühlingsknoblauch. Säen Sie die Samen von Lauch und Zwiebeln für Setzlinge. Alle diese Kulturen werden auf Beeten angebaut.
Ende Februar bereiten Sie die Anbauflächen vor und pikieren Sie die Sämlinge von Tomaten, Paprika und Auberginen. Es können halbbeheizte Frühbeete verwendet oder kleine Tunnel in den Polyethylen-Gewächshäusern angelegt werden. Tomaten und Auberginen werden im Abstand von 10/10 cm pikiert, und Paprika – bei 8/8 cm. Die Erde um die Pflanzen wird sehr gut angedrückt, besonders im Wurzelbereich. Aufgrund der relativ schwächeren Sonneneinstrahlung und der hohen relativen Luftfeuchtigkeit werden die Sämlinge in dieser Zeit kaum gegossen.
Für gute Praktiken im Pflanzenschutz bei der Jungpflanzenproduktion lesen Sie Ausgabe 1/2018 der Zeitschrift „Pflanzenschutz“.
Diejenigen von Ihnen, die detailliertere Informationen zum Schutz vor Krankheiten und Schädlingen, zur Sortenstruktur und Ernährung wünschen, können die folgenden Ausgaben der Zeitschrift konsultieren: Ausgabe 2/2016 – Tomaten, Ausgabe 5/2016 – Paprika, Ausgabe 2/2017 – Kohlgewächse.
