Pflanzenschutzpflege im August für Gemüsekulturen
Author(s): проф. д-р Стойка Машева, ИЗК "Марица" Пловдив; гл.ас. д-р Дима Маркова; проф. д-р Винелина Янкова, ИЗК “Марица” в Пловдив
Date: 30.08.2017
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In dieser Phase werden intensive Ernten durchgeführt, daher müssen Pflanzenschutzmittel mit kurzen Wartezeiten ausgewählt werden.
Hauptschadorganismen
Krankheiten
Tomaten, Paprika
Kraut- und Braunfäule an Tomate (Phytophthora infestans)
Dürrfleckenkrankheit an Tomate und Paprika (Alternaria porri f. sp. solani)
Phytophthora-Fäule an Paprika (Phytophthora capsici)
Echter Mehltau an Paprika (Leveilula taurica syn. Oidiopsis taurica)
Stolbur (Phytoplasma)
Gurken, Wassermelonen, Melonen
Falscher Mehltau (Pseudoperonospora cubensis)
Echter Mehltau (Podosphaera xanthii, Erysiphe cichoracearum)
Eckige Blattfleckenkrankheit (Pseudomonas syringae pv. lachrymans)
Anderes Gemüse
Falscher Mehltau an Kohl (Peronospora parasitica)
Schädlinge
Tomaten, Paprika, Auberginen
Blattläuse (Aphididae)
Thripse (Thrips tabaci, Franklinella occidentalis)
Gewächshaus-Weiße Fliege (Trialeurodes vaporariorum)
Baumwoll-Kapseleule (Helicoverpa armigera)
Tomatenminiermotte (Tuta absoluta)
Gemeine Spinnmilbe (Tetranychus urticae)
Kohl
Kohleule (Mamestra (Baratra) brassicae)
Große Kohlweißlinge (Pieris spp.)
Kohlmotte (Plutella maculipennis)
Kartoffeln
Kartoffelkäfer (Leptinotarsa decemlineata)
Dürrfleckenkrankheit (Alternaria porri f. sp. solani)
Die Krankheit beginnt an den ältesten Blättern. Es erscheinen kleine, wässrige Flecken mit einem Durchmesser von bis zu 5–7 mm, die später eintrocknen, dunkelbraun bis schwarz werden, eine konzentrische Struktur aufweisen, zusammenfließen und das Blatt vertrocknen lässt. Die Flecken am Stängel, an den Blatt- und Blütenstielen sind ähnlich, mit der charakteristischen konzentrischen Struktur. Sie können die befallenen Teile vollständig umfassen und deren Absterben oberhalb der Verletzungsstelle verursachen. Die Flecken an den Früchten beginnen am Stielansatz und weisen ebenfalls eine konzentrische Struktur auf. Für den Ertragsverlust sind die Flecken an den Blütenstielen von besonderer Bedeutung, da sie Blütenfall verursachen können. Bei hoher relativer Luftfeuchtigkeit sind die befallenen Stellen mit einem schwarzen Schimmel der Pilzsporulation bedeckt.
Bekämpfungsstrategie:
Vorbeugende Behandlungen mit Pflanzenschutzmitteln bei Vorliegen günstiger Bedingungen für die Entwicklung des Erregers.
Zugelassene Pflanzenschutzmittel:
antracol 70 wg – 0,15%; acrobat plus wg – 200 g/ha; vitene triplo r – 400-450 g/ha; ditan dg – 200 g/ha; ditan m-45 200 g/ha; difcor 250 sc – 50 ml/ha; karyal star – 60 ml/ha; consento sc – 200 ml/ha; corsate mdf – 0,25%; quadris 25 sc – 0,075%; cupertine m – 400 g/ha; ortiva top sc – 100 ml/ha; pencozeb 80 wp – 200 g/ha; pencozeb 75 wg – 210 g/ha; polyram df – 0,2%; ridomil gold mz 68 wg – 250 g/ha; sankozeb 80 wp – 200 g/ha; sinstar – 70-80 ml/ha; score 250 ec – 40 ml/ha; folpan 80 wdg – 150 g/ha; cidely top – 100 ml/ha.
Kartoffelkäfer (Leptinotarsa decemlineata).
Die Käfer und Larven verursachen Schäden durch Fraß an den Blättern der Kartoffeln. Anfangs fressen die Larven rund um den Schlupfort, indem sie die untere Epidermis des Parenchyms abkratzen. Bei starkem Befall werden die Kartoffeln vollständig entlaubt und ihre Erträge sinken. Am gefährlichsten sind die Schäden während der Blüte und Knollenbildung.
Bekämpfungsstrategie:
Regelmäßige Feldkontrollen.
Zugelassene Pflanzenschutzmittel:
actara 25 wg – 6 g/ha; alverde 240 sc – 20 ml/ha; biscaya 240 od – 20 ml/ha; vaztak new 100 ec – 10 ml/ha; dantop 50 wg – 4-6 g/ha; calypso 480 sc – 10 ml/ha; coragen 20 sc – 6 ml/ha; mospilan 20 sp – 6 g/ha; nexxid 015 cs – 30 ml/ha; nurelle d – 80 ml/ha und fury 10 ec – 10 ml/ha.

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